Kölner Internet Union begrüßt die Initiative Internethauptstadt Köln

By: marty

Köln soll Internethauptstadt werden – dazu hat Martin Börschel, Fraktionschef der Kölner SPD, die Initiative Internethauptstadt Köln gestartet. Grundlage der Entwicklungsstrategie ist ein 11-Punkte-Plan, der beispielsweise die flächendeckende Verfügbarkeit und Grundversorgung mit Hochgeschwindigkeits-Internet in Köln oder den Ausbau der Online-Aktivitäten der Stadt und des Bürgerservices vorsieht. Am 10. Dezember fand im Ratssaal des Kölner Rathauses die Auftaktveranstaltung zu der Initiative statt. Das Interesse war groß, über 100 Interessenten hörten verschiedene Vorträge und die anschließende Podiumsdiskussion. Generell begrüßt die Kölner Internet Union (KIU) ...

Runter mit dem Fummel! – Exhibitionismus und Voyeurismus im Netz

By: marty

Nie war es so einfach für Jedermann, sein Privatleben zu veröffentlichen - seien es Telefonate in der U-Bahn, Party-Videos, Fotos oder die Darstellung in schriftlicher Form im Internet. Uns interessiert: Die Veröffentlichung des Privaten * Was macht die Menschen zu Selbstdarstellern? * Warum präsentieren Leute permanent und überall ihr Privatleben? * Was ist mit der Privatsphäre passiert? * Sind wir distanzlos geworden? * Ist die Anzahl von Kontakten ein neues Statussymbol? * Sind die Menschen durch die permanent verfügbaren Kommunikationskanäle weniger einsam? * Welche Risiken und Gefahren birgt der ...

Antropofagia – Plädoyer für eigenartiges Lernen

By: marty

Session auf dem BildungsCamp zu Wissen und Lernen im digitalen Zeitalter von Martin Butz. Der Vortrag stellt ein geplantes aber bislang noch nicht durchgeführtes Kunstprojekt des französisch-brasilianischen Künstlers Roberto Cabot vor. Dabei soll der Film "How Tasty Was My Little Frenchman" (1971) des brasilianischen Regisseurs Nelson Pereira dos Santos auf das Copacabana Palace Hotel in Rio de Janeiro projeziert werden. Damit wird das koloniale Bauwerk für die 'antropophagische Geschichte' des Films gleichsam missbraucht und wiederangeeignet. Das Kunstprojekt dient im Vortrag als Beispiel, um den Begriff der "Antropofagia" einzuführen. Dieses Konzept einer emanzipatorischen Kulturtechnik ist bekannt geworden durch Oswald de Andrade, der die brasilianischen Künstler 1928 in seinem antropophagischen Manifest 1928 zur produktive Aneignung der (kolonialen) Dominanzkultur auffordert: "Der Brasilianer als kultureller Kannibale, der gierig fremdes Kulturgut verschlingt, es mit eigenen Elementen vermengt und als etwas Verändertes wiedergibt." (Alexander J. Wahl) Ich verstehe die ...

Antwort auf: Sind Edu- oder BarCamps nur eine Modeerscheinung?

By: Anja

Der Einladung zu Beiträgen für die 8. Ausgabe des WissensWert Blog Carnival von Martin Ebner folgend möchten wir gerne auf diese Frage eingehen. Es gibt nur einen Weg, um zu erfahren, ob BarCamps eine gute Sache sind: selbst eins besuchen. Oder warum nicht gleich selbst eins organisieren. Erst mit dem Klick im Kopf erschließt sich die Genialität des Formats in all seiner Schlichtheit. Räume, Teilnehmer, Themen, etwas Technik und ausreichend gute Verpflegung – mehr braucht man nicht, um ein BarCamp auf die Beine zu stellen, das allen nachhaltig als besonderes Erlebnis in Erinnerung bleiben kann, sowohl fachlich als auch persönlich. 10 gute Gründe für BarCamps Wissensaustausch In BarCamps darf Wissen und Unwissen zirkulieren. Wissen wird im besten Sinn ausgetauscht. BarCamps ermutigen auch Teilnehmer, die nicht unbedingt ausgewiesene und selbstbehauptete Experten sind. Insofern bietet sich die Chance zum echten Austausch und Lernen. Gespräche BarCamps sind sozial. Schon ...

Was soll das Ganze?

By: Anja

Session auf dem BildungsCamp zu Wissen und Lernen im digitalen Zeitalter von Lars Gräßer und Johannes Klas. Präsentation als PDF zum Download (59 KB) Was soll das Ganze? Warum brauchen wir Bildungsarbeit mit Medien? Und warum brauchen wir Medienkompetenzförderung? Ersteres ist Frage der  Mediendidaktik (Lernen mit Medien). Zweiteres ist das Anliegen der Medienpädagogik (Lernen über Medien). Aber in der Praxis geht beides ineinander über und wird daher hier gebündelt diskutiert. Wir fragen also nach dem "Ganzen". Mediennutzung und -wandel Die mediale Durchdringung unseres Alltags verdeutlichen folgende Zahlen: Zusammen genommen verbringen wir täglich über 10 Stunden mit Medien (Quelle). Zwei von drei Arbeitnehmer(innen) in Deutschland haben Computerarbeitsplätze (Quelle). Jugendliche verbringen heute ebenso viel Zeit mit dem Internet wie mit dem Fernsehen. Längst ist der PC für sie unverzichtbarer als das TV-Gerät (vgl. JIM Studie 2008) Nur bei Kindern ist das Fernsehen noch das Leitmedium. Stellt sich die ...